Kino in Marbach

12. Januar 2018

Die Blumen von gestern

Deutschland, Österreich 2016

9. Februar 2018

L'Odysseé

Frankreich 2016

9. März 2018

Die Überglücklichen

Italien, Frankreich 2016

13. April 2018

Mein Stück vom Kuchen

Frankreich 2011

 

Das weitere Kinoprogramm 2018 steht noch nicht endgültig fest,

Sie werden rechtzeitig an dieser Stelle informiert.





 

 

 

 

 

12. Januar 2018 - 20.00 Uhr

Die Blumen von gestern

Deutschland, Österreich 2016

Historiker und Holocaust-Forscher Totila Blumen (Lars Eidinger), steckt in einer handfesten Midlife-Crisis. Sowohl in seinem Job im Archiv der Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen als auch in seiner Ehe mit seiner gestressten Frau Hannah (Hannah Herzsprung) herrscht lähmender Stillstand. Mitten in den schleppenden Vorbereitungen zu einem Auschwitz-Kongress, den seine Kollegen zum reißerischen Event verhunzen wollen, bindet ihm sein Vorgesetzter und Rivale Balthasar (Jan Josef Liefers) eine kapriziöse Studentin aus Frankreich ans Bein. Zunächst nervt die quirlige Praktikantin Zazie Lindeau (Adèle Haenel) den spröden Historiker, da sie ihm wie ein Hündchen auf Schritt und Tritt folgt. Doch die beiden kommen sich bald näher und entpuppen sich nach anfänglichem Schlagabtausch wie füreinander gemacht. Zugleich hat Zazie ihre eigene heimliche Agenda, die eng mit einem dunklen Geheimnis in Totos Familiengeschichte verbunden ist.(kino.de)

Mit DIE BLUMEN VON GESTERN hat Chris Kraus eine erstaunlich mutige und überraschende Tragikomödie über die Erinnerungskultur und Erforschung des Holocaust inszeniert. Auf der schauspielerischen Ebene liefert der Film eine intensive Beziehungsdarstellung, die ein Spiel mit der Erwartung des Publikums geschickt nutzt, lenkt und zu überraschenden Wendungen führt. In seinen rasanten Dialogen erinnert der Film mitunter an Hollywoods Screwball Comedies oder die Großstadtfilme Woody Allens. Und die letzte Szene des Films mag sogar als Hommage an diese Filme verstanden werden. Die besondere Leistung des Films liegt darin, den Holocaust-Diskurs der 2010er Jahre differenziert zu vermitteln und einen frischen und neuen Blick auf die Erinnerungskultur in Deutschland zu werfen, die zwischen ethischer Verantwortung und kommerziellen Mechanismen aufgerieben scheint. (Auszug aus der Jurybewertung FBW "Prädikat besonders wertvoll")

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9. Februar 2018 - 20.00 Uhr

L'Odysseé

Frankreich 2016

1946: Der Tiefseetaucher Jacques Cousteau (Lambert Wilson) lebt zusammen mit seiner Frau Simone (Audrey Tautou) und seinen beiden Kindern in einem Haus am Mittelmeer. Eigentlich fehlt es ihnen an nichts, doch der abenteuerlustige Cousteau kommt eigentlich nie zur Ruhe. Anstatt sich mit den vorhandenen Tauchgeräten zufrieden zu geben, macht er sich der erfinderische Cousteau daran, die technischen Innovationen im Gebiet des Tiefseetauchens immer weiter voranzutreiben. Auch Simone und seine zwei Söhne nimmt auf seine zahlreichen Ausflüge mit und führt sie immer mehr in die faszinierende Welt der Meere heran...

„Wenn man Fische studieren will, wird man am besten selber zum Fisch.“ Aus dem Mund eines Hobby-Schnorchlers mag das wie eine angeberische Floskel klingen, aber ein gewisser Jacques-Yves Cousteau meinte diesen Satz ganz ernst und machte ihn zu seinem Lebensmotto.(filmstarts.de)

"Die Zeit"

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